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Kardiologie

Stellungnahme

Ärzte gegen Impfungen

Offensichtlich wird in Potsdam und Umgebung eine Liste von Ärzten verteilt, die sich gegen die Impfung gegen das SARS-CoV 2-Virus aussprechen. Im Begleittext der Liste soll impfenden Ärzten für den Fall schwerer Nebenwirkungen durch die aktuell eingesetzten Impfstoffe mit juristischen Konsequenzen gedroht werden.

Für den Fall, dass ich oder meine Praxis in dieser Liste geführt werden erkläre ich, dass ich mich weder aktiv um Aufnahme bemüht habe noch dazu befragt worden bin. Die Aufnahme in eine solche Liste ist ohne mein Einverständnis, ohne meine Kenntnis und ohne Information erfolgt.

Ich distanziere mich ausdrücklich von einer Impfgegnerschaft. Ich distanziere mich außerdem ausdrücklich von der Androhung rechtlicher Konsequenzen für impfende Ärzte für den Fall des Auftretens schwerer Nebenwirkungen durch eine Impfmaßnahme oder die eingesetzten Impfstoffe.

Alle derzeit in Deutschland eingesetzten Impfstoffe sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen.

Die Durchführung der Impfung gegen SARS-CoV-2 nach den Vorgaben der STIKO dient der Eindämmung der SARS-CoV-2 Pandemie und der Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe. Impfende Ärzte klären über mögliche Nebenwirkungen auf und führen die Impfung unter Beachtung aller erforderlichen Maßnahmen durch.

Juristische Konsequenzen sind insofern ausgeschlossen.

Ihre Androhung polarisiert, und verhindert dadurch einen besonnenen und epidemiologisch, ethisch, medizinisch und sozial kompetenten Umgang mit dem Thema SARS-CoV-2-Pandemie.

Von den Aussagen der Begleittexte der Liste, sofern sie mir gerüchteweise zur Kenntnis gelangt sind, und insbesondere von Drohungen distanziere ich mich nochmals.

Ich verwahre mich auch mit Nachdruck vor der anonymen Institutionalisierung und werbe für einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander in einer demokratischen Gesellschaft.

Potsdam, 30.12.2021
Stefan Becker